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Forensische Klinik, Rheinau, 5.Preis, 01.03.2002

Im facettenreichen Landschaftsraum entlang dem Rhein – geprägt von einer ortbaulich einmaligen Gebäudeanlage – schlagen wir einen flachen, zweigeschossigen, die rhythmischen Wechselbeziehungen zwischen den Aussenräumen fortsetzenden, Baukörper vor. Der bestehende, dichte Apfelbaumgarten bildet den Auftakt zum innenräumlichen Pflanzungskonzept. Dieses ist integraler Bestandteil der Entwurfsidee. Farbige Oasen wie Höfe und Vitrinen sind einerseits von therapeutischer Bedeutung, andererseits schaffen sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Die Trennung in einen erdgeschossigen Funktionsablauf mit Gemeinschafts- räumen und in die drei, jeweils um einen Spazierhof angeordneten Sicherheitsstationen in den Obergeschossen gewährleisten eine hohe Übersichtlichkeit und Kontrolle. Dank der erhöhten Lage der Zimmer können die in geschlossenen Abteilungen lebenden Patienten über die Obstbäume hinweg in die Weite der Landschaft blicken.