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Schulhaus, Allschwil, 2.Preis, 19.03.2012

Der Neubau des Primarschulhauses greift die vorgefundene Zeilenstruktur auf und überträgt diese auf den Massstab eines öffentlichen Gebäudes. Zum Lettenweg hin treppt sich das Gebäude ab und bildet eine zweigeschossige Eingangsfassade für die jüngsten Schüler. An der Binningerstrasse erhebt sich der Klassentrakt der Mittelstufe über die Turnhalle. An der vielbefahrenen Strasse zeigt sich das Schulhaus als öffentlicher Bau. Um auf die Forderung nach getrennten Aussenräumen für Unter- und Mittelstufe nachzukommen, besetzt der Baukörper die Mitte des Grundstücks. Durch diese Setzung teilen wir die Aussenräume und schaffen für jede Schule zwei gleichwertige Haupteingänge. Die raffinierte Situierung der neuen Bauten aktiviert nicht nur die räumliche Beziehung der Bauten und Flächen zum umliegenden Quartier, sie ermöglicht auch die subtile Integration der Freiflächen mit Pausenplätzen, Spielwiese und Allwetterplatz in das Umgebungskonzept, wo Baumcluster aus regional typischen Eichen und Kirschen mit ihren unterschiedlichen Wuchs-, Blatt- und Blütenformen ein poetisches Erscheinungsbild generieren und einen Beitrag zum Verständnis der Oertlichkeit bilden.