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Kirchengemeindezentrum, Zug, 2.Preis, 01.08.2004

Im heterogenen städtischen Umfeld ist der Baukörper weiträumig wirksamer und identitätsstiftender Bezugspunkt, wobei die kräftige Geste des gedeckten Eingangsbereichs einen starken Bezug zwischen Kirche und Kirchgemeindezentrum aufzubauen vermag. Der Neubaukörper reagiert volumetrisch differenziert auf die bestehende städtebauliche Situation: der Eingangsplatz ist für verschiedenste Veranstaltungen der Kirchgemeinde nutzbar und führt direkt zum Foyer- und Saalbereich; die ersten beiden Obergeschosse mit den um den Innenhof angelegten Büroräumen markieren die Baulinien und generieren die maximal mögliche Ausnutzung auf dem Grundstück; die beiden Wohngeschosse schliesslich wenden  sich mit grosszügiger Geste der Aussicht auf den Zugersee zu. So kann den verschiedenen Nutzungsbereichen jeweils ein bestimmter, spezifischer und räumlich wirksamer Charakter zugewiesen werden.